Was ist Co-Housing?

 
 
 
 

Co-Housing ist die Bezeichnung für kooperative Wohngemeinschaften, die versuchen die Entfremdung der heute verbreiteten Wohnweise, in der niemand seine Nachbarn kennt und es keinen Gemeinschaftssinn gibt, zu überwinden.

Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass es neben privaten Wohneinheiten mit eigener Küche, Wohnzimmer usw. auch umfangreiche Gemeinschaftseinrichtungen gibt.

Das Gemeinschaftshaus kann z.B. ein großes Esszimmer, eine Küche, Versammlungsräume, Seminarräume, Kindertagesstätten, Bibliotheken, Werkstätten oder Gästeräume enthalten.

Normalerweise werden "Co-Housing"-Gemeinschaften von den Bewohnern entworfen und verwaltet. Sie sind "absichtsvolle" Nachbarschaften in dem Sinne, dass die Menschen, die dort leben, sich ausdrücklich als Gemeinschaft verstehen. Dies wird durch die Anlage selbst begünstigt und unterstützt.

Eine typische Anlage wird von 10 bis 30 Familien bewohnt. Die Gebäude sind über Fußgängerzonen verbunden oder um einen gemeinsamen Garten oder Innenhof angesiedelt. Es gibt mehrmals in der Woche Angebote für gemeinsame Aktivitäten im Gemeinschaftshaus oder den Freiflächen.

Erste Wohngemeinschaften dieser Art wurden in den späten 60´er Jahren in Dänemark gegründet und breiteten sich Ende der 80´er Jahre nach Nordamerika aus. Mittlerweile sind in den USA an die Hundert "Co-Housing"-Wohngemeinschaften entstanden oder in Planung.

Die Bezeichnung "Co-Housing" für solche Projekte ist im deutschsprachigen Raum kaum verbreitet. Ähnliche Projekte sind hier unter den Stichworten "gemeinsam planen, bauen und wohnen", "anders leben", "anders wohnen", "mitbestimmtes Wohnen", "gemeinschaftliche Eigentumsformen", "alternative Wohnformen", "Selbsthilfeprojekte", "gruppenbezogene Wohnformen" und "Wohngruppenprojekte" bekannt.

Ähnliche Projekte
mit anderer Motivation sind Öko-Siedlungen oder Öko-Dörfer.




 
   
Pilotprojekt Südburgenlandl
 
 
 


 

Unser "Erdhüter-Dorf" im Südburgenland wird um folgende Bereiche erweitert:

  • nachhaltige (dynamisch-biologische) Landwirtschaft
  • Viehwirtschaft
  • Forschung & Entwicklung (Freie Energien)
  • Ausübung "Neuer Berufe"
  • alternativer Kindergarten
  • alternative (Lebens)Schule
  • integrierte Altersbetreuung
  • Integration von "Behinderten" Menschen
  • Dorfladen
  • Dorfcafé
  • Handwerks- und Kunstwerkstätten
  • gelebte Spiritualität

Innerhalb der Gemeinschaft wird weitgehend auf den Gebrauch von Geld als Tauschmittel verzichtet. Es herrscht ein reger und fairer Tauschhandel.

Alle Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Dabei wird nicht die Mehrheitsentscheidung angewendet, sondern es wird nach einer Lösung gesucht, mit der alle Bewohner einverstanden sind.
Dies nimmt einerseits mehr Zeit in Anspruch - andererseits bringt es wertvolle Lernprozesse für alle Beteiligten und eine kraftvolle Entscheidung, hinter der alle Bewohner zu 100% stehen können.
Die Erdhüter-Gemeinschaft bekommt auch Unterstützung durch einen externen Coach.

Die Dorfgemeinschaft ist nach außen hin offen, sodass regionale, überregionale und länderübergreifende Vernetzungen geschaffen werden.

Energie soll selbst produziert und Abwasser sowie Abfälle selbst beseitigt werden.


Die Co-Housing Gemeinschaft ist sehr kraftvoll und unterstützt optimal den inneren Wachstum.



 
 
 


  Wie unser Erdhüter-Dorf genau aussehen wird kommt auf die entstehende Gemeinschaft an, denn sie wird selbstverständlich in die Planung und Umsetzung mit einbezogen.


Da das gesamte Dorf die beste Lebens-Schule darstellt sollte die Schule auf maximal 3 Räume beschränkt sein.

Der anschließende Wald bietet die besten Voraussetzungen für einen "Wald-Kindergarten".
Beispiel: Waldfexxx